Vorträge

Vorträge von Hubert Zitt

Meine Star Trek-Vorträge sind alle so konzipiert, dass sie für jedermann gut verständlich sind. Man muss also kein Star Trek-Fan oder Physiker sein, um die Vorträge zu verstehen. Auf der anderen Seite bin ich aber auch bemüht, Physikern, Ingenieuren und eingefleischten Fans gerecht zu werden.

Ich bringe für die Veranstaltungen meinen eigenen Laptop mit. Vor Ort benötige ich einen LCD-Projektor (Beamer) und eine Verstärkeranlage für das Audiosignal des Laptops, weil während der Vorträge Filmausschnitte gezeigt werden.

Im Folgenden habe ich eine Übersicht über meine Star Trek-Vorträge zusammengestellt. Wenn nichts anderes angegeben ist, sind die Vorträge für ca. 60 bis 65 Minuten Redezeit ausgelegt.

Star Trek: Wie aus technische Visionen Realität wurde

Als Captain Kirk vom Raumschiff Enterprise Ende der 1960er Jahre seinen Kommunikator aufklappte, hätte wohl niemand gedacht, dass dieses Gerät 30 Jahre später die Entwickler von Handys inspirieren würde. Was im späten 20. Jahrhundert noch Visionen von Science-Fiction-Autoren waren, ist teilweise heute ja schon zur Realität geworden. Denken wir doch nur mal an den Kommunikator von Captain Kirk und vergleichen diesen mit unseren heutigen Handys.

Wie gut sind bzw. waren die Visionen der Star Trek-Autoren bezüglich der Mensch-Maschine-Interaktion? Der Touchscreen ist bereits in unseren Alltag eingezogen. Welche reellen Chancen haben wir, in Zukunft mit Computern reden zu können? Und wird unsere Generation vielleicht die letzte sein, die Fremdsprachen erlernen muss, weil bald jeder einen Universalübersetzer in seiner Tasche haben wird? Werden wir in Zukunft unsere Freizeit statt vor dem Fernsehers in einem Holodeck verbringen und selbst interaktiv an den Geschehnissen teilnehmen?

Im Vortrag werden die Visionen von Star Trek in seriöser und gleichzeitig witziger Art und Weise mit dem heutigen Stand von Wissenschaft und Technik verglichen.

Die Zukunft aus „Zurück in die Zukunft“ ist jetzt

Im zweiten Teil der Filmtrilogie „Zurück in die Zukunft“ aus den 1980er Jahren reist Marty McFly 30 Jahre in die Zukunft und zwar ins Jahr 2015, also in unsere jetzige Gegenwart.

In der damals im Film dargestellten Zukunft gibt es z.B. das Hoverboard, ein schwebendes Skateboard. Autos können fliegen, der DeLorean wird mit Fusionsenergie angetrieben und die Wettervorhersage stimmt auf die Minute genau. Es sind aber eher die im Film nicht so spektakulär dargestellten Zukunftsvisionen, die tatsächlich in unseren Alltag eingezogen sind, wie zum Beispiel der Fingerprint-Scanner zum Öffnen der Haustür oder die Bildtelefonie.

Hubert Zitt vergleicht in seiner Präsentation diese damaligen Zukunftsvisionen der Filmemacher mit dem aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik. Der Vortrag ist eine Mischung aus wissenschaftlichen Betrachtungen und anspruchsvoller Unterhaltung. Viele der Visionen aus dem Film sind mittlerweile Realität geworden, andere stehen kurz davor Realität zu werden. Zitt geht jedoch noch einen Schritt weiter und behauptet, dass einige Dinge aus der heutigen Zeit letztendlich aufgrund des Films entwickelt wurden. Dies zeigt, dass sich Wissenschaft und gute Science-Fiction gegenseitig inspirieren können.

To beam or not to beam?

„Beam me up, Scotty!“, dieser Satz ist Teil unserer Kultur geworden. Menschen und Gegenstände werden bei Star Trek von einem Ort zu einem anderen „gestrahlt“. Im Vortrag wird ausführlich erläutert, wie das Beamen bei Star Trek funktioniert und ob es irgendwann möglich werden könnte. Wie viele Daten müssen beim Beamen von einem Menschen erfasst werden? Mit welcher Übertragungsgeschwindigkeit müssen diese Daten zum Zielort übertragen werden? Wie funktionieren die Heisenberg-Kompensatoren und was passiert im Musterpuffer? Wie weit sind wir mit der heutigen Technik (Stichwort Quanten-Teleportation) noch davon entfernt, Menschen zu beamen? Weil die Techniken des Holodecks und des Nahrungsreplikators der Transportertechnologie sehr ähnlich sind, werden diese ebenfalls im Vortrag behandelt.

Wie viel Einstein steckt in Star Trek?

Dieser Vortrag wurde im Jahre 2015 anlässlich des 100. Geburtstags der Allgemeinen Relativitätstheorie von Albert Einstein erstellt.

Gene Roddenberry, der Erfinder von Star Trek, hat bei der Produktion seiner TV-Serie bereits in den 1960er Jahren Wert darauf gelegt, eine zumindest theoretisch mögliche Technik zu zeigen. Dazu holte er sich technische Berater an Bord, die sich Gedanken gemacht haben, wie der Warp-Antrieb, die Schwerkraftgeneratoren, die Schutzschilde oder die Tarnvorrichtungen der Klingonen funktionieren könnten. Und genau bei diesen Technologien kommt die Allgemeine Relativitätstheorie ins Spiel, denn der Schlüssel hierzu liegt in der Manipulation des Raumes durch Gravitation. Ohne die Erkenntnisse von Einstein würde das Raumschiff Enterprise also gar nicht funktionieren.

In zwei Star Trek-Folgen hat Albert Einstein sogar selbst Auftritte, künstlich generiert als Figur im Holodeck. Diese beiden Szenen werden im Vortrag gezeigt und erläutert.

Energie- und Antriebstechnik bei Star Trek

Dies ist der Klassiker unter meinen Vorträgen. Es wird erläutert, wie die riesige Menge an Energie hergestellt wird, die das Schiff benötigt, um mit vielfacher Lichtgeschwindigkeit zu anderen Planeten zu fliegen. Es werden die Fusionsreaktoren und der Warp-Reaktor an Bord der Enterprise erläutert und es wird erklärt, wie Impuls- und Warp-Antrieb funktionieren. Außerdem wird auf die Energieversorgung der Kleingeräte bei Star Trek wie Tricorder, Phaser oder Kommunikator eingegangen. Ein Vergleich zu heutigen Batterien zeigt, dass wir noch weit von den Möglichkeiten der Energiespeicherung, wie sie bei Star Trek gezeigt wird, entfernt sind.

50 Jahre Star Trek – Wie die TV-Serie seit 1966 die Welt verändert hat

Bei diesem Vortrag stehen die soziologischen Auswirkungen von Star Trek im Vordergrund. Es wird erläutert, wie Star Trek in den 1960er Jahren unser Leben – vor allem in den USA – geprägt hat. Die Gleichstellung von Schwarz und Weiß und von Mann und Frau beherrschte damals das Alltagsleben. In den Südstaaten gab es immer noch vereinzelt getrennte Wasserspender und Toiletten für schwarze und weiße Mitbürger. Frauen hatten kaum eine Chance im Berufsleben in gehobene Positionen aufzusteigen. Und zu dieser Zeit zeigte Star Trek im Fernsehen eine Zukunft, in der eine schwarze Frau mit Namen Uhura (gespielt von Nichelle Nichols) als Offizier auf der Kommandobrücke eines Raumschiffes diente. Als diese schwarze Frau dann auch noch von einem weißen Mann geküsst wurde, verweigerten einige Südstaaten angeblich die Ausstrahlung dieser Star Trek-Episode. Dieser Kuss ging als der erste Filmkuss zwischen Schwarz und Weiß in die U.S.-Fernsehgeschichte ein. Es steht auch außer Frage, dass Star Trek und Nichelle Nichols einen großen Teil dazu beigetragen haben, dass im Jahre 1977 die NASA zum ersten Mal Frauen als Bewerber(innen) für das Astronautentraining zugelassen hat.

50 Jahre Raumpatrouille – Kitsch oder Kult?

Wer in den 1950er oder Anfang der 1960er Jahre geboren ist, hat in seiner Jugend sicherlich Commander Cliff Allister McLane und seine Mannschaft bei den Weltraumabenteuern mit dem Raumschiff Orion begleitet. Die deutsche TV-Serie „Raumpatrouille – Die phantastischen Abenteuer des Raumschiffes Orion“ galt als Straßenfeger und erreichte bei der Erstausstrahlung im Jahre 1966 Einschaltquoten von bis zu 56 Prozent. Auch wenn aus heutiger Sicht ein wenig über Raumpatrouille Orion geschmunzelt werden darf, so war dies in den 1960er Jahren die teuerste bis dahin produzierte TV-Serie in Deutschland. Die Tricktechniken waren revolutionär und es war die erste größere europäische TV-Gemeinschaftsproduktion. In seinem Vortrag wird Hubert Zitt auf Tricktechnik, Kostüme, Kulissen sowie die soziologischen Aspekte des Science Fiction-Klassikers eingehen.

Fehler bei Star Trek?

Für diesen Vortrag wurden fehlerbehaftete Filmszenen herausgesucht, die gezeigt und diskutiert werden. Angefangen bei Unachtsamkeiten bei der Produktion bis hin zu Ungereimtheiten aus wissenschaftlicher und technischer Sicht. Weiterhin werden einige peinliche, aber auch witzige Fehler gezeigt, wovon einige sogar beabsichtigt waren. Auch auf Übersetzungsfehler, die nur in der deutschen Version der Serie vorkommen, wird eingegangen. Und obwohl der Vortrag sehr unterhaltsam und witzig konzipiert ist, wird großen Wert darauf gelegt, die Fehler wissenschaftlich zu durchleuchten und Star Trek in keiner Weise negativ darzustellen.

Vortragsdauer: ca. 90 Minuten

Zeitreisen und temporale Logik

Zeitreisen sind ein interessantes, aber auch ein komplexes Themengebiet. In diesem Vortrag geht es zunächst um den Einzug von Zeitreisen in die Literatur und in den Film. Danach wird die (Relativitäts)Theorie zu Zeitreisen erklärt und zwar so weit wie nötig und so wenig wie möglich, um die Grundlagen von Zeitreisen verstehen zu können. An konkreten Beispielen, größtenteils aus „Star Trek“ und „Zurück in die Zukunft“, werden dann die Phänomene und Paradoxien, die bei Zeitreisen auftreten können, auf sehr unterhaltsame Weise erörtert. Eine „kleine Zeitreise“ in die Zukunft bildet den Abschluss des Vortrags.

Vortragsdauer: ca. 110 Minuten (es benötigt ein bisschen Zeit, um Zeitreisen zu erklären)

Physik und Technik bei Star Wars

In diesem Vortrag wird gezeigt, dass es auch bei Star Wars wissenschaftliche Ansätze gibt. Es wird darauf eingegangen, in wie weit die Technik, die in Star Wars gezeigt wird, denkbar oder bereits heute schon Realität ist? Was hat es mit dem Korsalflug auf sich? Könnten die TIE-Fighter Realität werden? Wie funktioniert ein Lichtschwert? Diese und weitere Fragen werden anhand von kurzen Filmsequenzen und kleinen, verständlichen Berechnungen während des Vortrags beantwortet.

May the Fun be with you

Bei diesem Vortrag stehen Spaß und Unterhaltung im Vordergrund. Es werden lustigste Gimmicks und Stories über Star Wars präsentiert. Hierfür wurden Filmszenen, Bilder, Parodien usw. herausgesucht, die im Vortrag gezeigt und diskutiert werden. Das meiste Material für diesen Vortrag stammt dabei übrigens nicht aus dem Internet!

Vorträge von Manfred Strauß

Für den Vortrag werden in jedem Fall Beamer mit Leinwand und ein PC mit PowerPoint benötigt. Daher sollte im Vorfeld geklärt werden, ob der Veranstalter darüber verfügt oder ob dieses Equipment mitgebracht werden muss. Außerdem wird eine Verstärkeranlage für das Audiosignal des Laptops benötigt, weil während der Vorträge Filmausschnitte gezeigt werden.

Science vs. Fiction

Im Rahmen dieses Vortrags wird auf unterhaltsame Weise überprüft, wie realistisch Science-Fiction und dabei Star Trek im Besonderen ist. Es wird auf den Wissensstand von heute zurückgegriffen und getestet, wie genau man es mit der inneren Logik des imaginären Weltbildes nimmt. Auf diese Weise wird das Gesamtbild aus Wissenschaft, Fiktion und Erzählung beleuchtet. Die Schwerpunkte liegen dabei auf Aliens, Raumflügen, Krieg im Weltall und Kommunikation über große Entfernungen.

Die Vergangenheit der Technik der Zukunft (in Vorbereitung)

Im Vortrag wird gezeigt, wie sich Science-Fiction-Autoren in der Vergangenheit die Zukunft vorgestellt haben. Was gestern für heute schon als normal vorgesehen war aber morgen wohl noch nicht erreicht ist und was heute schon weiter ist, als man es gestern für morgen erst für möglich hielt. Wer hat bei der Entwicklung von neuen Technologien von wem abgeschaut? Die Wissenschaft von der Science-Fiction oder die Science-Fiction-Autoren von den Wissenschaftlern? Auch wenn der Schwerpunkt dabei auf Star Trek liegt, wird im Vortrag auch auf andere Science-Fiction-Romane, Heftserien, Filme und TV-Serien eingegangen.