Vorträge

Unsere Vorträge sind alle so konzipiert, dass sie für jedermann gut verständlich sind. Man muss also kein Star Trek-Fan oder Physiker sein, um die Vorträge zu verstehen. Auf der anderen Seite wird aber auch versucht, Physikern, Ingenieuren und eingefleischten Fans gerecht zu werden.

Vorträge von Hubert Zitt

Star Trek: Wie aus technischen Visionen Realität wird
Künstliche Intelligenz und Science-Fiction
Wie viel Einstein steckt in Star Trek?
To beam or not to beam?
Zeitreisen und temporale Logik
Fehler bei Star Trek?
Wie Star Trek seit 1966 die Welt verändert hat
Energie- und Antriebstechnik bei Star Trek
Raumpatrouille Orion – Kitsch oder Kult?
Die Zukunft aus „Zurück in die Zukunft“ ist jetzt
Die MACHT – die mystische Kraft bei Star Wars und der Jediismus
Physik und Technik bei Star Wars
May the Fun be with you
Meine eigene Star Trek-Geschichte

Vorträge von Manfred Strauß

Science vs. Fiction
KI – aber wie?

Beschreibung der Vorträge von Hubert Zitt

Star Trek: Wie aus technischen Visionen Realität wird

Als Captain Kirk vom Raumschiff Enterprise Ende der 1960er Jahre seinen Kommunikator aufklappte, hätte wohl niemand gedacht, dass dieses Gerät 30 Jahre später die Entwickler von Handys inspirieren würde. Was im späten 20. Jahrhundert noch Visionen von Science-Fiction-Autoren waren, ist teilweise heute schon längst zur Realität geworden. Denken wir doch nur mal an den Kommunikator von Captain Kirk und vergleichen diesen mit unseren heutigen Handys.

Wie gut sind bzw. waren die Visionen der Star Trek-Autoren bezüglich der Mensch-Maschine-Interaktion? Der Touchscreen ist bereits in unseren Alltag eingezogen. Welche reellen Chancen haben wir, in Zukunft mit Computern reden zu können? Und wird unsere Generation vielleicht die letzte sein, die Fremdsprachen erlernen muss, weil bald jeder einen Universalübersetzer in seiner Tasche haben wird? Werden wir in Zukunft unsere Freizeit statt vor dem Fernsehers in einem Holodeck verbringen und selbst interaktiv an den Geschehnissen teilnehmen?

Im Vortrag werden die Visionen von Star Trek in seriöser und gleichzeitig witziger Art und Weise mit dem heutigen Stand von Wissenschaft und Technik verglichen.

Künstliche Intelligenz und Science-Fiction

Künstliche Intelligenz hat in Science-Fiction-Filmen schon häufig eine bedeutende Rolle gespielt. Beispiele hierfür sind HAL 9000 aus dem Kubrick-Klassiker 2001: Odyssee im Weltraum, Sonny aus dem Film I, Robot und Ava aus Ex Machina. Oder denken wir an die Androiden Data aus Star Trek und C-3PO aus Star Wars. Diese „Maschinen“ werden alle so dargestellt, dass sie ein Bewusstsein haben, sich ihrer selbst also bewusst sind und selbstständig denken und handeln können. In der realen Welt sind Künstliche Intelligenzen auf dem Vormarsch und wir dürfen gespannt sein, wie sich diese entwickeln werden und wie lange es dauert, bis diese vielleicht in der Tat ein Bewusstsein haben werden und wir uns dann die Frage stellen müssen: „Ist das nun eine neue Form von Leben?“

Hubert Zitt zeigt in seinem Vortrag die Entwicklungsstufen von Intelligenzbildung bei Menschen und Maschinen auf und geht auf den Einfluss der technischen Entwicklung auf unser Leben ein. Hierbei werden dann auch Themen wie Industrie 4.0, das Internet der Dinge, digitale Assistenzsysteme usw. aufgegriffen. Last but not least geht es in dem Vortrag auch darum, wie Roboter selbstständig lernen können, ob Künstliche Intelligenzen Emotionen empfinden könnten und ob sie in der Lage sein werden, Gestik und Mimik zu interpretieren oder gar nachzuahmen.

Der Vortrag ist eine Mischung aus Filmausschnitten und Informationen über den Stand von Wissenschaft und Technik auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz.

Den Vortrag gibt es als 60-min-Version und in einer 90-minütigen „extended version“.

Wie viel Einstein steckt in Star Trek?

Gene Roddenberry, der Erfinder von Star Trek, hat bei der Produktion seiner TV-Serie bereits in den 1960er Jahren Wert darauf gelegt, eine zumindest theoretisch mögliche Technik zu zeigen. Dazu holte er sich technische Berater an Bord, die sich Gedanken gemacht haben, wie die Energieversorgung, die Antriebssysteme und andere Technologien, wie zum Beispiel die künstliche Schwerkraft, die Schutzschilde oder die Tarnvorrichtungen, funktionieren könnten. Bei der Energieversorgung kommt Einsteins berühmte Formel E=mc² ins Spiel. Der Warp-Antrieb und die Tarntechnologie der Klingonen können mit der Allgemeinen Relativitätstheorie erklärt werden, denn der Schlüssel hierzu liegt in der Manipulation des Raumes durch Gravitation. Ohne die Erkenntnisse von Einstein würde das Raumschiff Enterprise also gar nicht funktionieren.

In zwei Star Trek-Folgen hat Albert Einstein sogar selbst Auftritte, künstlich generiert als Figur im Holodeck. Diese beiden Szenen werden im Vortrag gezeigt und erläutert.

Den Vortrag gibt es in einer „eher seichten“ Version (60 min) und in einer „extended version“ für Nerds (80 min), in der dann auch mal der Treibstoffverbrauch bei Impulsantrieb berechnet wird und die Formel der Speziellen Relativitätstheorie auf verständliche Art und Weise hergeleitet und interpretiert werden.

To beam or not to beam?

„Beam me up, Scotty!“, dieser Satz ist Teil unserer Kultur geworden. Menschen und Gegenstände werden bei Star Trek von einem Ort zu einem anderen „gestrahlt“. Im Vortrag wird ausführlich erläutert, wie das Beamen bei Star Trek funktioniert und ob es irgendwann möglich werden könnte. Wie viele Daten müssen beim Beamen von einem Menschen erfasst werden? Mit welcher Übertragungsgeschwindigkeit müssen diese Daten zum Zielort übertragen werden? Wie funktionieren die Heisenberg-Kompensatoren und was passiert im Musterpuffer? Wie weit sind wir mit der heutigen Technik (Stichwort Quanten-Teleportation) noch davon entfernt, Menschen zu beamen? Weil die Techniken des Holodecks und des Nahrungsreplikators der Transportertechnologie sehr ähnlich sind, werden diese ebenfalls im Vortrag behandelt.

Zeitreisen und temporale Logik

Zeitreisen sind ein interessantes, aber auch ein komplexes Themengebiet. In diesem Vortrag geht es zunächst um den Einzug von Zeitreisen in die Literatur und in den Film. Danach wird die (Relativitäts)Theorie zu Zeitreisen erklärt und zwar so weit wie nötig und so wenig wie möglich, um die Grundlagen von Zeitreisen verstehen zu können. An konkreten Beispielen, größtenteils aus „Star Trek“ und „Zurück in die Zukunft“, werden dann die Phänomene und Paradoxien, die bei Zeitreisen auftreten können, auf sehr unterhaltsame Weise erörtert. Eine „kleine Zeitreise“ in die Zukunft bildet den Abschluss des Vortrags.

Fehler bei Star Trek?

Für diesen Vortrag wurden fehlerbehaftete Filmszenen herausgesucht, die gezeigt und diskutiert werden. Angefangen bei Unachtsamkeiten bei der Produktion bis hin zu Ungereimtheiten aus wissenschaftlicher und technischer Sicht. Weiterhin werden einige peinliche, aber auch witzige Fehler gezeigt, wovon einige sogar beabsichtigt waren. Auch auf Übersetzungsfehler, die nur in der deutschen Version der Serie vorkommen, wird eingegangen. Und obwohl der Vortrag sehr unterhaltsam und witzig konzipiert ist, wird großen Wert darauf gelegt, die Fehler wissenschaftlich zu durchleuchten und Star Trek in keiner Weise negativ darzustellen.

Wie Star Trek seit 1966 die Welt verändert hat

Bei diesem Vortrag stehen die soziologischen Auswirkungen von Star Trek im Vordergrund. Es wird erläutert, wie Star Trek in den 1960er Jahren unser Leben – vor allem in den USA – geprägt hat. Die Gleichstellung von Schwarz und Weiß und von Mann und Frau beherrschte damals das Alltagsleben. In den Südstaaten gab es immer noch vereinzelt getrennte Wasserspender und Toiletten für schwarze und weiße Mitbürger. Frauen hatten kaum eine Chance im Berufsleben in gehobene Positionen aufzusteigen. Und zu dieser Zeit zeigte Star Trek im Fernsehen eine Zukunft, in der eine schwarze Frau mit Namen Uhura (gespielt von Nichelle Nichols) als Offizier auf der Kommandobrücke eines Raumschiffes diente. Als diese schwarze Frau dann auch noch von einem weißen Mann geküsst wurde, verweigerten einige Südstaaten angeblich die Ausstrahlung dieser Star Trek-Episode. Dieser Kuss ging als der erste Filmkuss zwischen Schwarz und Weiß in die U.S.-Fernsehgeschichte ein. Es steht auch außer Frage, dass Star Trek und Nichelle Nichols einen großen Teil dazu beigetragen haben, dass im Jahre 1977 die NASA zum ersten Mal Frauen als Bewerber(innen) für das Astronautentraining zugelassen hat.

Energie- und Antriebstechnik bei Star Trek

Dies ist der Klassiker unter meinen Vorträgen. Es wird erläutert, wie die riesige Menge an Energie hergestellt wird, die das Schiff benötigt, um mit vielfacher Lichtgeschwindigkeit zu anderen Planeten zu fliegen. Es werden die Fusionsreaktoren und der Warp-Reaktor an Bord der Enterprise erläutert und es wird erklärt, wie Impuls- und Warp-Antrieb funktionieren. Außerdem wird auf die Energieversorgung der Kleingeräte bei Star Trek wie Tricorder, Phaser oder Kommunikator eingegangen. Ein Vergleich zu heutigen Batterien zeigt, dass wir noch weit von den Möglichkeiten der Energiespeicherung, wie sie bei Star Trek gezeigt wird, entfernt sind.

Raumpatrouille Orion – Kitsch oder Kult?

Wer in den 1950er oder Anfang der 1960er Jahre in Deutschland geboren wurde, hat in seiner Jugend sicherlich Commander Cliff Allister McLane und seine Mannschaft bei den Weltraumabenteuern mit dem Raumschiff Orion begleitet. Die deutsche TV-Serie „Raumpatrouille – Die phantastischen Abenteuer des Raumschiffes Orion“ galt als Straßenfeger und erreichte bei der Erstausstrahlung im Jahre 1966 Einschaltquoten von bis zu 56 Prozent. Auch wenn aus heutiger Sicht ein wenig über Raumpatrouille Orion geschmunzelt werden darf, so war dies in den 1960er Jahren die teuerste bis dahin produzierte TV-Serie in Deutschland. Die Tricktechniken waren revolutionär und es war die erste größere europäische TV-Gemeinschaftsproduktion. In seinem Vortrag wird Hubert Zitt auf Tricktechnik, Kostüme, Kulissen sowie die soziologischen Aspekte des Science Fiction-Klassikers eingehen.

Die Zukunft aus „Zurück in die Zukunft“ ist jetzt

Im zweiten Teil der Filmtrilogie „Zurück in die Zukunft“ aus den 1980er Jahren reist Marty McFly 30 Jahre in die Zukunft und zwar ins Jahr 2015.

In der damals im Film dargestellten Zukunft gibt es z. B. das Hoverboard, ein schwebendes Skateboard. Autos können fliegen, der DeLorean wird mit Fusionsenergie angetrieben und die Wettervorhersage stimmt auf die Minute genau. Es sind aber eher die im Film nicht so spektakulär dargestellten Zukunftsvisionen, die tatsächlich in unseren Alltag eingezogen sind, wie zum Beispiel der Fingerprint-Scanner zum Öffnen der Haustür oder die Bildtelefonie.

Hubert Zitt vergleicht in seiner Präsentation diese damaligen Zukunftsvisionen der Filmemacher mit dem aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik. Der Vortrag ist eine Mischung aus wissenschaftlichen Betrachtungen und anspruchsvoller Unterhaltung. Viele der Visionen aus dem Film sind mittlerweile Realität geworden, andere stehen kurz davor Realität zu werden. Zitt geht jedoch noch einen Schritt weiter und behauptet, dass einige Dinge aus der heutigen Zeit letztendlich aufgrund des Films entwickelt wurden. Dies zeigt, dass sich Wissenschaft und gute Science-Fiction gegenseitig inspirieren können.

Die MACHT – die mystische Kraft bei Star Wars und der Jediismus

„Möge die Macht mir Dir sein.“ Dieser Satz ist zweifellos einer der berühmtesten Sätze der Filmgeschichte. Doch was hat es mit dieser geheimnisvollen Kraft auf sich, die angeblich großen Einfluss haben kann auf geistig Schwache? Wie kann Luke Skywalker Gegenstände nur mit der Kraft seiner Gedanken bewegen? Könnte es Telekinese wirklich geben, vielleicht sogar auch in unserer Galaxis? Und warum hat George Lucas in „Star Wars: Episode I – Die dunkle Bedrohung“ die bis dahin mystische Macht durch die Einführung der Midi-Chlorianer entzaubert?

Diese und weitere Fragen wird Hubert Zitt in seinem Vortrag über die MACHT beantworten. Außerdem wird er auf den Einfluss der Jedi-Ritter und deren Lebensweisheiten auf das wirkliche Leben eingehen und somit auf die Frage, wieso es Leute gibt, die den Jediismus als ihre Religion angeben.

Physik und Technik bei Star Wars

In diesem Vortrag wird gezeigt, dass es auch bei Star Wars wissenschaftliche Ansätze gibt. Es wird darauf eingegangen, in wie weit die Technik, die in Star Wars gezeigt wird, denkbar oder bereits heute schon Realität ist? Was hat es mit dem Korsalflug auf sich? Könnten die TIE-Fighter Realität werden? Wie funktioniert ein Lichtschwert? Diese und weitere Fragen werden anhand von kurzen Filmsequenzen und kleinen, verständlichen Berechnungen während des Vortrags beantwortet.

May the Fun be with you

Bei diesem Vortrag stehen Spaß und Unterhaltung im Vordergrund. Es werden lustigste Gimmicks und Stories über Star Wars präsentiert. Hierfür wurden Filmszenen, Bilder, Parodien usw. herausgesucht, die im Vortrag gezeigt und diskutiert werden. Das meiste Material für diesen Vortrag stammt dabei übrigens nicht aus dem Internet!

Meine eigene Star Trek-Geschichte

In Fan-Kreisen werde ich immer wieder gefragt, wie ich auf die Idee gekommen bin, Vorträge über Star Trek zu halten und was ich bei meinen Vorträgen, vor allem auf Science-Fiction-Conventions, schon alles erlebt habe. „Hat Star Trek dein Leben verändert?“ „Hast Du Leonard Nimoy mal persönlich kennengelernt und wie war der so?“ „Wie sind die Schauspieler, wenn man mit denen abends in einer Bar mal ein Bier trinkt?“ „Gibt es ein paar lustige Begegnungen mit Fans und deren Stars, bei denen Du dabei warst?“ Solche Fragen habe ich schon sehr oft in persönlichen Gesprächen beantwortet und erkannt, dass sich Fans für diese Geschichten interessieren. So reifte in mir der Gedanke, diese Erlebnisse für einen Vortrag aufzuarbeiten.

Es hat längere Zeit gedauert, bevor ich mich 2013 das erste Mal getraut habe, in einem Vortrag auf der FedCon nicht über Star Trek und Science-Fiction, sondern über mich selbst und meine „Star Trek-Erlebnisse“ zu sprechen. Meine Sorge, dies könnte als eine Art „Selbstbeweihräucherung“ interpretiert werden, war völlig unbegründet. Ganz im Gegenteil, die Stimmung während des Vortrags war großartig und wir hatten viel Spaß.

Es soll nicht unerwähnt bleiben, dass dies ein Vortrag ist, in dem Geschichten erzählt werden, die vermutlich nur für Fans wirklich nachvollziehbar sind.

 

Beschreibung der Vorträge von Manfred Strauß

Science vs. Fiction

Im Rahmen dieses Vortrags wird auf unterhaltsame Weise überprüft, wie realistisch Science-Fiction und dabei Star Trek im Besonderen ist. Es wird auf den Wissensstand von heute zurückgegriffen und getestet, wie genau man es mit der inneren Logik des imaginären Weltbildes nimmt. Auf diese Weise wird das Gesamtbild aus Wissenschaft, Fiktion und Erzählung beleuchtet. Die Schwerpunkte liegen dabei auf Aliens, Raumflügen, Krieg im Weltall und Kommunikation über große Entfernungen.

KI – aber wie?

Ein Vortrag, der die verschiedensten Konzepte beleuchtet, wie man eine Künstliche Intelligenz (KI) erschaffen könnte und was KI überhaupt ist. Die Reise beginnt mit dem legendären Golem und endet mit der gefürchteten technologischen Singularität. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem modernen Ansatz mittels Informationstechnologien. Technische, mathematisch logische und auch philosophische Argumente werden dabei mithilfe kurzer unterhaltsamer Filmausschnitte angerissen. Trotz der gebotenen Seriosität des Themas kommen auch humorvolle Anmerkungen nicht zu kurz.